Compassion

Compassion ist die Haltung der „Mitleidenschaft“: Über das reine Mitgefühl hinaus, lässt mich die schwierige Situation von Menschen nicht gleichgültig, sondern fordert mich zum Handeln heraus. Es geht um Solidarität, mitmenschliches Handeln, ethisches Lernen und Erlebnisbezogenheit.

Ablauf:

Schüler_innen der 6. und 7. Klasse AHS absolvieren ein Sozialpraktikum im Gesamtausmaß von 30 Wochenstunden. Zwei festgelegte unterrichtsfreie Tage pro Klasse und Jahrgang werden zur Verfügung gestellt.   Sie setzten sich in Pflegestationen, Altersheimen, in Betreuungseinrichtungen für Behinderte, Caritaseinrichtungen, Essensausgaben oder bei anderen sozialen Projekten ein. Von diesen erhalten sie eine Zeitbestätigung ihres Einsatzes.

Die Dokumentation erfolgt online über Edmodo per Übertragung von Selfies mit Eckdaten und kurzer Erläuterung der Tätigkeit. Kopien der Zeitbestätigungen werden in der Schule abgegeben.

Zum Abschluss halten wir in der Kapelle kurz inne und beten für die Menschen, die uns anvertraut waren. Es folgt eine große Präsentation für die 7.Klassen mit der Überreichung der Compassion-Zertifikate und eine Agape.

Ziele von Compassion:

  • Die Schüler_innen erhalten Einblick in die sozialen Bedürfnisse unserer Gesellschaft und in die persönlichen Nöte unserer Mitmenschen.
  • Sie lernen den Wert sozialer Arbeit zu schätzen.
  • In der Reflexionsphase danach geht es auch um die existentielle Frage nach dem Sinn des Lebens in schwierigen Situationen.
  • Viele Schüler_innen erleben große Freude am Helfen. Ihnen wird sehr viel Dankbarkeit entgegengebracht. Sie dürfen „endlich etwas Nützliches“ leisten.
  • Das Praktikum trägt intensiv zur Persönlichkeitsentwicklung bei.
  • Manche Schüler_innen können durch das Praktikum ihren Glauben vertiefen.
  • Sie erhalten ein Compassion – Zertfikat durch die Schule.